Im November ging das Geschäft der Personaldienstleister zurück. Im Temporärgeschäft sanken die Einsatzstunden um 6,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Damit fiel der Rückgang leicht schwächer aus als im September und Oktober mit 7,8 und 7,4 Prozent. Ein ähnliches Muster zeigt sich bei den Feststellenvermittlungen. Der Umsatz fiel um 18,6 Prozent gegenüber Vorjahr. Damit verlangsamte sich auch hier der Rückgang markant. Im Sommer lag das Minus zum Teil bei gut 31 Prozent.
Die neusten Labor Market Intelligence Insights der World Employment Confederation, der globale Dachverband von swissstaffing, zeigen: Die Weltwirtschaft entwickelt sich mit angezogener Handbremse. Zwar wachsen die meisten Volkswirtschaften, aber zu schwach für positive Arbeitsmarktimpulse. Dies hat Folgen für die Temporärbranche. Ihre Entwicklung ist eng mit der Exportindustrie als grosser Einsatzbranche verknüpft. Bei fehlendem Wachstum bleiben so auch in der Schweiz Arbeitsspitzen aus – und die Nachfrage nach Temporärpersonal sinkt. Eine stärkere Fokussierung auf die Binnenwirtschaft wie den Bau und das Geschäft mit Freelancern bietet in diesen schwierigen Zeiten Wachstumspotentiale.
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