Im Februar verlor der Temporärmarkt an Dynamik. Die geleisteten Einsatzstunden sanken gegenüber dem Vorjahr um 0,2 Prozent. Damit zeichnet sich eine Stabilisierung ab. Der Feststellenmarkt bleibt hingegen mit einem Rückgang von 26,4 Prozent schwierig. Die anhaltende wirtschaftliche Unsicherheit belastet die Einsatzbetriebe und fördert die Zurückhaltung bei Festanstellungen.
Die positive Entwicklung im Temporärmarkt wird im März durch den Iran-Konflikt überschattet – gerade für den wichtigen Industriesektor ist dies eine Belastung. Steigende Energiepreise, ein aufwertender Franken und erneut zunehmende Unsicherheit verschlechtern die Absatzmöglichkeiten der Unternehmen. Auch der private Konsum wird durch steigende Benzinpreise ausgebremst. Der Inflationsdruck dürfte jedoch deutlich geringer ausfallen als zu Beginn des Ukraine-Kriegs 2022: Der für die europäische Industrie zentrale Gaspreis ist weit weniger stark gestiegen, und anders als in der Nachcovid-Zeit kommt keine globale Lieferkettenproblematik hinzu. Dennoch bleibt zu hoffen – auch aus wirtschaftlicher Sicht –, dass der Konflikt rasch ein Ende findet.
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